Vienhues Biomarkt - Newsletter Mai / Juni 2021

Frühlingserwachen

Der wahrscheinlich kälteste April seit 40 Jahren hat auch bei uns zu Schäden geführt: In unseren Folienhäusern sind einige hundert Tomaten- und etwa zwei Dutzend Gurkenpflanzen dem nächtlichen Frost zum Opfer gefallen.
Mittlerweile sind neue Tomatenpflanzen eingezogen, auf unserem Anrather Acker wurden noch Dill, Petersilie, Schnittlauch, Baby Leaf, Spinat, Rauke, Blattsalate und Dicke Bohnen gepflanzt, in Willich wachsen Rhabarber und Kohlrabi, die Johannisbeeren blühen, wie auch unsere Kirsch- und Apfelbäume. Wir freuen uns auf eine gute Ernte und wünschen einstweilen eine schöne und möglichst entspannte Frühlingszeit, Gisela und Harald
Robert stellt die Bewässerung für unsere Kohlrabipflanzen an. Fasanenbesuch in WillichDie neuen Tomatenpflanzen ziehen ein Anrather-Acker-Übersicht. Rhabarber unter StrohMark, unser neuer Gärtner

Naturschutz am Acker

Auch wenn Naturschutz nicht primäres Ziel des Ökolandbaus ist, so zeigt sich dennoch, dass die schonendere Wirtschaftsweise für mehr Artenreichtum sorgt. Mehrere Untersuchungen zur Vogelwelt belegen bis zu sechs mal höhere Anzahlen von Brutrevieren. Untersuchungen an Feldlerchen und Goldammern zeigen, dass diese auf ökologisch bewirtschafteten Feldern mehr Nahrung finden und daher mehr Nachwuchs aufziehen können.
Ein Vergleich ergab eine doppelt so große Anzahl an Schmetterlingsarten auf den biologisch bewirtschafteten Flächen sowie höhere Vorkommen von Laufkäfern, Kurzflüglern und Spinnen. Auch bei den Populationen von Bodenmikroorganismen und Bodentieren zeigt sich eine bis zu 85 Prozent höhere Masse als auf konventionellen Vergleichsflächen, auch der Besatz an Regenwürmern kann um ein Vielfaches höher sein. Auf Bioäckern finden zwei- bis dreimal so viele Ackerwildkraut-Arten eine Überlebensmöglichkeit als auf konventionellen Vergleichsäckern - im Extremfall sogar zehnmal so viele. Entsprechend positiv sind die Auswirkungen auf zahlreiche Tierarten, die an und von Ackerwildkräutern leben.      Quelle: NABU
Leider hatte ein Sturm die schöne Weide am Acker in Anrath erfasst, so dass wir sie fällen mussten. Jetzt können Insekten im alten Weidenstamm eine neue Heimat finden, die abgeschnittenen Zweige haben wir zu einer Benjes-Hecke geschichtet und hoffen nun, dass an dieser Stelle eine Naturhecke entsteht. Aufgeschichtete Steine am Rand des Ackers bieten vielen Arten Unterschlupf.

Aus unseren Biomärkten

Kempen: Nach einigen Anfangsschwierigkeiten hat sich unser automatischer Türöffner bewährt. Die Kosmetikabteilung ist ein Schwerpunkt in unserem Kempener Markt. Viersen: Unsere Obst- und Gemüseabteilung im Viersener Biomarkt. Für jeden Geschmack etwas dabei: Unsere Käsevielfalt im Viersener Markt. Ulla: „Kräuter, Jungpflanzen und Saatgut sind derzeit sehr gefragt.“

KollegIn gesucht

Wir suchen langfristig noch drei bioaffine MitarbeiterInnen für den Verkauf. Bewerbungen/Anfragen bitte per E-Mail an:
vienhues-bioland@t-online.de oder Tel: 02154/429359, Harald Vienhues

Vienhues Deli in Viersen

Koch Luka und die Konditorin Linda bei der Arbeit. Im Vienhues Deli gibt‘s von 12:00 - 14:30 Uhr „Deli to go“. Wir bieten mit der Rebowl ein bewährtes Pfand/Mehrwegsystem an. Ausserdem können Sie jetzt auch gerne Kuchen und Torten zum Mitnehmen bei uns bestellen.

Stunde der Gartenvögel


Buchfink (Foto:NABU)
Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle NaturliebhaberInnen aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Die nächste Zählrunde findet vom 13. bis 16. Mai 2021 statt.
Bis zum 24. Mai kann man seine Ergebnisse noch beim NABU melden. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/mitmachen